Die ersten Jahre

Die Schulzeit

Die Lehrzeit

Meine 'Kochzeit'

Heute





Die ersten Jahre



Erst mal zu meiner Person.
Mein Name ist Ralf Hübler

Ich bin Jahrgang '67, übrigens ein sehr guter Jahrgang. Genau gesagt erblickte ich kurz nach Sommeranfang das Licht der Welt. Kann mich noch ganz genau daran erinnern ;-). Die Stadt, in der ich zur Welt kam, heißt Kirchheim unter Teck und liegt am Rande der Schwäbischen Alb.
Allerdings habe ich von dem Ort nicht viel mitbekommen, denn schon im hohen Alter von 14 Tagen bin ich das erste mal umgezogen. Im Laufe der Zeit sollten noch einige Umzüge folgen.

Ab hier sind jetzt einige Richtigstellungen drin. Nachdem mein liebes Brüderchen (auch im Gästebuch nachzulesen) mich auf ein paar Fehler (unverzeihbare :-) ) aufmerksam machte.

Die nächsten 4 Jahre (ich hatte zuerst 3 geschrieben) verbrachte ich dann in Pfullendorf, ebenfalls auf der Schwäbischen Alb, bevor ich mich entschloss einen neuen Ort kennenzulernen. Dieser neue Ort hieß Mössingen und liegt, man könnte es fast erraten, ebenfalls auf der Schwäbischen Alb. Ganz in der Nähe ist auch die Burg Hohenzollern, die ja einigermaßen bekannt sein dürfte.
Auch hier verbrachte ich gerade mal 2 kleine Jährchen, bevor es mich dann wieder von dort wegzog.



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Die Schulzeit



Der nächste Ort (und das sollte beiweitem nicht der letzte Ort bleiben) hieß Weingarten und liegt bei Ravensburg, ca. 20 km vom Bodensee entfernt.(Hey Carsten, wie kommst Du eigentlich darauf, ich würde sagen, der Ort liege auch auf der Schwäbischen Alb) Aber na gut, dieser Ort liegt nicht auf der Schwäbischen Alb, er liegt in Oberschwaben. Genau wie der folgende, Baienfurt, der ja nur 3 km von Weingarten entfernt ist. Dem Bodensee, von dem die beiden Orte ja gerade mal 25 km entfernt liegen, sollte ich ein paar Jahre später noch näher kommen.
Weingarten ist bekannt durch seine Basilika, einem genauem Abbild der Basilika in Vatikan-Stadt. Nur aber halb so groß. Und dem Blutritt. Einer sehr bekannten Prozession. In dieser Stadt besuchte ich dann auch zum ersten mal die Schule.
Schulen habe ich auch einige hinter mir, aber doch nicht so viele wie Umzüge.
Die erste Klasse fand in der Grundschule Weingarten statt, bevor ich das Glück hatte in einer Privatschule weiter am Unterricht teilnehmen zu müssen. Auch wenn ich nicht viel von Schulen halte, aber diese Schule war schon klasse. Wir hatten sogar eine eigene Druckerei. Selbst heute habe ich noch ein paar Hefte die ich selbst mitgestaltet und gedruckt habe. Die Schule hieß damals noch Oberschwabenschule, später dann Bildungszentrum St. Konrad. Auf dieser Schule blieb ich bis zur 5. Klasse der Hauptschule.

Ach ja, bevor ich's vergesse. Inzwischen habe ich diesen vorher angekündigten Umzug in den Nachbarort von Weingarten dann auch vollzogen, nach Baienfurt.

Nach der 5. Klasse, die ich mit Belobigung (klopf mir selber auf die Schulter) abschloss, wechselte ich auf die Realschule. Die ersten Wochen verbrachte ich noch auf der Realschule Weingarten, bevor ich (ein weiteres Mal) umzog. Dieses Mal nach Stuttgart. Diesen Ort sollte ich noch öfters zu sehen bekommen. Heute nenn ich ihn auch meine Heimat (wobei ich, wenn ich ehrlich bin, nicht richtig weiß was eigentlich Heimat ist), da ich die längste Zeit hier verbrachte.
In Stuttgart war es die Schickkard-Realschule, die mich doch für den Rest des Schuljahres aufnahm. Das war's dann aber auch schon von der Schule und Stuttgart. Fürs erste Mal wenigstens.

Für zwischendurch. Prost ;-)

Und weiter geht's mit den Umzügen. Diesmal ging's zum vorher erwähnten Bodensee. Nach Immenstaad. Nicht zu verwechseln mit Immenstadt im Allgäu. Obwohl, wir hatten einige Touristen die dies verwechselten. War dann immer ganz nett für uns; und Flüche haben wir dabei gelernt, manoman!!! Hier in diesem Ort verbrachte ich bis auf den heutigen Tag meinen Rekord, den ich aber zur Zeit am brechen bin. Ich wohnte dort tatsächlich 4 (VIER !!!!)Jahre. Und das in der selben Wohnung. Was heißt hier eigentlich Wohnung. Es war ein Ferienhaus in einer Feriensiedlung. Im Sommer war Halli-Galli, im Winter tote Hose. Aber einen Vorteil hatte es im Winter. Ich konnte die Musik so laut aufdrehen wie ich wollte. Außer meinem Vater und mir (meine Mutter blieb mit meinen 2 Brüdern in Stuttgart) wohnten noch 7 weitere Leute dort. Auf einem riesigem Areal.
Über den Rest der Zeit möchte ich nichts berichten. Nur soviel: ich machte dort meinen Hauptschulabschluss an der Stephan-Brodmann-Schule. Zuvor besuchte ich noch die Graf-Soden-Realschule in der Zeppelinstadt Friedrichshafen.
Zu diesem Zeitpunkt schrieben wir das Jahr 1983.



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Die Lehrzeit

Ratet doch mal was ich gelernt habe?!?

Wie unschwer auf dem Bild zu erkennen ist habe ich Koch gelernt. Achja, davor war mal wieder ein Umzug fällig und zwar zurück nach Stuttgart. Dieses Mal sollte es für ein bisschen länger sein (wenn man 3 Jahre als länger bezeichnen kann).
Dort, in Stuttgart-Vaihingen, in der Dachswaldklause, habe ich meine Lehre absolviert. Von 1983 bis 1986. So im Rückblick war es die schönste Zeit in der Küche. Obwohl ich schon als 16jähriger einen 14 Stunden Tag hatte und das 6 mal die Woche. Aber es hat einfach Spaß gemacht. Ich hatte Glück mit meinem Lehrchef beziehungsweise mit der ganzen Familie dort. Die Familie Strangfeld, Heidi und Jörg mit den Kindern Anja, Timo und Robin. Nicht zu vergessen die Berner Sennenhunde Rocky und Fee.



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Meine Koch'Zeit'


Tja, was gibt's viel über diese Zeit zu berichten? Eigentlich nix. Vielleicht nur so viel: ich möchte die Zeit nicht missen. Auch wenn ich heute diesen Beruf nicht mehr ergreifen würde, es war doch eine schöne Zeit. Aber eigentlich ist Koch kein Beruf, sondern eine Berufung. Es sind halt viele Nachteile dabei. Arbeitszeit, Freizeit, Bezahlung, Stress (und das nicht zu knapp, aber genau das ist es auch, was ich heute so vermisse) und und und. Aber er hat auch seine Vorzüge. Man lebt einfach anders. Nicht zu Unrecht gibt's den Spruch: "Köche, Kellner, Konditoren; Das ist ein Volk für sich".
Und wo ich überall gekocht habe? Hier einige Stationen: Berg am Starnberger See, Bonn, Köln, Siegburg, Stuttgart (wen wundert's), Leonberg und noch so paar Orte. Ach ja. Und jedes Mal war auch ein Umzug dabei :-).


1992 hatte ich allerdings genug davon. Ich wollte auch endlich mal eine Beziehung die ein bisschen länger dauert und vor allem auch ein Zusammenleben miteinschließt.
Also hängte ich den Beruf an den Nagel. Bei meinem darauffolgenden Job lernte ich auch meine spätere "bessere" Hälfte kennen (was sich im nachhinein doch nicht so als besser herausstellte; aber das mit Beziehungskisten ist halt so ne Sache). Mit ihr habe ich auch einen Sohn, János. Leider habe ich ihn jetzt seit November '97 nicht mehr gesehen. Aber davon mehr auf der Seite 'Über MS' beim Punkt mein Krankheitsverlauf.





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Heute

Die letzten 3 Station waren Esslingen und 2x Stuttgart (mal wieder :-) ). Ich denk mal (bin mir eigentlich dabei sehr sicher), dass dies nicht mein allerletzter Umzug war. Der nächste wird mich aber bestimmt ein größeres Stück von hier entfernen.

In Stuttgart bin ich, nur aus Gründen der MS, in eine barrierefreie Wohnung, umgezogen. Dort wohne ich nun seit Anfang diesen Jahrtausends. Zusammen mit meinem Kater, der auf den Namen Fiasko hört. Ist aber ein liebes Fiasko, das ich auch nicht mehr missen möchte.
Seit September 2003 besuch ich nun hier das Abendgymnasium. Somit bin ich hier bis Mitte 2007 (mindestens, falls meine MS mir nicht einen Strich durch die Rechnung macht) noch in Stuttgart.

Die wars nun Mal vorerst von mir. Aber ich werde natürlich weiter berichten.



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